Herzlich Willkommen


Den Tierschutzverein Bad Sachsa e. V. gibt es seit 1968.

Von Beginn an steht die Hilfe für in Not geratene Tiere im Fokus,

egal ob sie domestiziert sind oder in freier Natur leben.

Eine vertragliche Zusammenarbeit gibt es mit der Stadt Bad Sachsa. Leider gibt es für die Unterbringung der Tiere kein städtisches Gebäude. Deshalb sind Pflegestellen so wichtig, um den Tieren zu helfen. Alle Pflegestellen befinden sich in Privathaushalten, wo die Familien die Tiere ehrenamtlich versorgen und betreuen.


Katzenmädchen sucht ein neues Zuhause


Diese junge Katze ist vor ca. einem Monat in der Ziegelstraße in Bad Sachsa zugelaufen.

Das Tier ist sehr zutraulich.

Ihr Alter wird auf etwa ein Jahr geschätzt.

 

Zum Auffindezeitpunkt war das Tier weder kastriert noch gekennzeichnet.

 

Eine Anwohnerin nahm sich zunächst der Katze an. Sie informierte auch unseren Verein, sodass dieser die Katze umgehend einem Tierarzt vorstellte.

 

Jetzt ist sie tätowiert, und eine Kastration wurde ebenfalls vorgenommen sowie die Entwurmung.

Alles ist gut überstanden.

 

Leider konnte der Besitzer nicht ausfindig gemacht werden.

Nun wird ein neues, schönes Zuhause für die hübsche Katze gesucht.

 

Sie ist stubenrein, und auch Freigang gewohnt.

 

Unter unserer Tel.Nr.: 05523/2991 können sich Interessierte gern mit uns in Verbindung setzen. 

 


500 Euro Förderung durch HarzEnergie

Wir danken für die großzügige Spende !


Eine sehr erfreuliche Nachricht gab es für unseren Verein.

Dank eines engagierten Tierfreundes, der persönlich miterlebte, welcher Einsatz aber auch Arbeit und Zeitaufwand nötig sind, um die durch unseren Verein seit Jahren verstärkte Arbeit der Kastration wildlebender Katzen auszuführen, wurde über die Stadt Bad Sachsa eine Förderung aus dem Ehrenamtsfonds der HarzEnergie GmbH & Co. KG beantragt.

 

Zu unserer großen Freude wurde dieser Antrag bewilligt, sodass wir von der HarzEnergie GmbH & Co. KG unter anderem für "Maßnahmen zum Schutz streunender Tiere" eine großzügige Spende von 500 Euro erhielten.

 

Wir möchten hiermit noch einmal allen danken, die mitverantwortlich sind, dass unser Verein diese Förderung entgegen nehmen konnte!

 

 

Zu den "Maßnahmen zum Schutz streunender Tiere" gehört seit vielen Jahren unser ver-stärkter Einsatz betreffend der Kastration wildlebender Katzen. Unser Hauptaugenmerk gilt dabei der Eindämmung von Not und Leid. Die unkontrollierte Vermehrung der Tiere ist letztlich die Quelle von Katzenelend, welches unbedingt nachhaltig eingedämmt werden muss!

Hunger ist vorprogrammiert, die Tiere leiden und sterben einen grausamen Tod.

Unbehandelte Krankheiten oder Unfallfolgen sorgen für schreckliches Siechtum.

Solch grausames Leben und Sterben muss aufhören!

 

(Katzen können zwei Mal jährlich Nachwuchs bekommen. Durchschnittlich können das pro Muttertier im Jahr bis zu zehn Junge sein. Diese werden spätestens nach einem Jahr ge-schlechtsreif. Damit ist ein Kreislauf vorprogrammiert, der unbedingt unterbrochen werden muss, denn bei wildlebenden Katzen richtet sich die Zahl des Nachwuchses nicht, wie teilweise bei anderen Tierarten, nach äußeren Einflüssen oder Nahrungsangebot.)

 

In den vergangenen eineinhalb Jahren konnten durch unseren Verein mehr als 40 verwilderte Katzen kastriert, medizinisch betreut und gekennzeichnet werden. (Selbstverständlich wird sichergestellt, dass diese Tiere zukünftig versorgt und beobachtet sowie bei Bedarf einem Tierarzt vorgestellt werden.)

 

Unserer Verein ist auch absoluter Befürworter einer kommunalen Kastrationsverordnung. In dieser wird verankert, dass jeder Besitzer einer Katze, die sich draußen frei aufhalten kann, verpflichtet ist, sein Tier kastrieren sowie kennzeichnen zu lassen. Bei Nichteinhaltung ver-hängen die Kommunen nicht unerhebliche Geldbußen.

Es geht hierbei nicht darum, Katzenbesitzer zu bevormunden, sondern zu verhindern, dass ihre freilaufenden Tiere ebenfalls für eine Vermehrung der wildlebenden Katzen sorgen können.

Die Kennzeichnung ist ausserdem von Vorteil, wenn Katzen aufgefunden werden. So kann man sie schnellstmöglich ihrem Besitzer zurück bringen.

 

Das Land Niedersachsen hat in jüngster Zeit erneut Kastrationsaktionen für wildlebende Katzen ins Leben gerufen. Man hat endlich erkannt, welche positive Wirkung diese Maßnahme hat. Teilnehmende Vereine wurden mittels Bezuschussungen in die Lage versetzt, Tierarztkosten zu finanzieren.

 

Die in vielen Gemeinden (darunter auch Stadt Göttingen, Landkreis Nordhausen, Bad Harzburg) bereits bestehende Kastrationsverordnung wird von Tierschützern sehr begrüßt. Allein die Zahlen vorangegangener Jahre, was beispielsweise die Abgabe junger Kätzchen in Tierheimen betrifft, macht eine solche Verordnung notwendig.

 

Wie kürzlich leider erst wieder in Bad Sachsa geschehen, ist das Aussetzen von jungen Katzen bzw. allen Haustieren ein Fall für die Ermittlungsbehörden. Dank der Gewissenlosigkeit der Besitzer wurden die Jungtiere entweder schon tot (verhungert) aufgefunden oder konnten nur noch durch die sofort hinzugezogene Tierärztin erlöst werden, da weitere gravierende gesundheitliche Probleme keine Chance mehr auf Heilung boten.

Auch um solch grausamen Vorgehen einen Riegel vorzuschieben, wurden die Kastrationsverordnungen erlassen.

 

Unter dem Menüpunkt "Informationen und Anregungen" finden Sie weitere Ausführungen und Hinweise zum Thema Kastration.

 

Wer unseren Verein unterstützen möchte, Tierelend und Leiden zu verhindern, kann dies gern mittels Spende tun.

 

        Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Bad Sachsa

                          IBAN:  DE70 2635 1445 0000 0283 24